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KaLeP – Karlsruher Lehrmodell für Produktentwicklung

Im dritten und vierten Semester wird der reguläre Vorlesungs- und Übungsbetrieb durch ein semesterübergreifendes Konstruktionsprojekt erweitert, bei der ein komplexes technisches System (z.B. ein Race-Scooter) entwickelt wird.
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Universität
3. Studienphase
Projektorientierte und anwendungsbezogene Lehr-/Lern-Formen
Förderung von Praxis- und Anwendungsbezug sowie teamorientierten Kompetenzen
Jede Professorin bzw. jeder Professor für sich, ohne größeren Apparat oder Einfluss. Voraussetzung: siehe Rahmenbedingungen
Ziel ist die praxisorientierte, berufsbefähigende Ausbildung in Grundlagen der Konstruktion komplexer technischer Systeme bei integrativer Entwicklung überfachlicher Kompetenzen, basierend auf dem aktuellen Stand der Forschung.
Studierende des Maschinenbaus und angrenzender Disziplinen
Der reguläre Vorlesungs- und Übungsbetrieb wird durch ein semesterübergreifendes Konstruktionsprojekt erweitert, das im dritten und vierten Semester durchgeführt wird. Im Rahmen dieser Projektarbeit, bei der ein komplexes technisches System (z. B. ein Race-Scooter) entwickelt wird, finden regelmäßige Meilensteinsitzungen statt, zu denen definierte Arbeitsergebnisse vorzuweisen sind. Zwischen den Sitzungen organisieren sich die Studierenden in à priori zugeteilten Teams von fünf Personen selbstständig.

Im Rahmen der Meilensteinsitzungen findet ein Mentoring und Coaching durch akademische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts und unterstützender studentischer Hilfskräfte statt. Der Kompetenzerwerb wird einerseits in einer schriftlichen Prüfung erfasst. Andererseits wird die Kompetenz zur Synthese technischer Systeme durch eine komplexe Konstruktionsaufgabe abgeprüft.
Neben den wöchentlich selbstständig organisierten Arbeitstreffen der Teams werden drei Meilensteinsitzungen je Semester zur Leistungskontrolle und zum Coaching durchgeführt, die mit jeweils vier Stunden veranschlagt sind.
Enges Mentoring und Coaching der Studierenden durch akademische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Betreuungsverhältnis 1:15) und studentische Hilfskräfte (1:5) erforderlich. Raumsituation muss Kleingruppenarbeit à 5 Studierenden ermöglichen.
Prüfungsmodus sieht Konstruktion eines komplexen technischen Systems in seinem funktionalen Schnitt auf DIN A1-Papier vor (Gesamtprüfungsdauer fünf Stunden).
Erfolgreich seit 1996, keine Begrenzung.
Die Ergebnisse des theoretischen und insbesondere des praktischen Prüfungsteils sind seit Jahren auf sehr hohem Niveau und lassen, soweit messbar, auf einen ausgeprägten Kompetenzgewinn schließen.
http://www.ipek.kit.edu/KaLeP.php

Technikaktivitäten – Herausforderungen in der Ausbildung und vielversprechende Lösungsansätze. Matthiesen, S.; Hoelz, K.; Fox, D.; Eisenmann, M. 2017

Digitalisierung in der Techniklehre – ihr Beitrag zum Profil technischer Bildung: 12. Ingenieurpädagogische Regionaltagung, Ilmenau, 11. – 13. Mai 2017, IPW, Ilmenau

Universitäre Ausbildung zum Konstrukteur im Kontext des industriellen Wandels. Matthiesen, S.; Drechsler, S.; Bruchmueller, T. 2017

CSR und Digitalisierung: Der digitale Wandel als Chance und Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft. Hrsg.: A. Hildebrandt, 735-754, Springer, Berlin. doi:10.1007/978-3-662-53202-7

Lehre hoch Forschung - Interdisziplinäres Projekt zum Kompetenzausbau bei Studierenden und Lehrenden der Maschinenkonstruktionslehre. Albers, A.; Breitschuh, J.; Diez, A.; Gidion, G.; Helmich, A.; Klink, K.; Matthiesen, S.; Rietschel, U. 2014. Karlsruhe
März 2018

Hochschule/Organisation

Karlsruher Institut für Technologie
Fakultät für Maschinenbau

Engelbert-Arnold-Str. 4
76131 Karlsruhe

Ansprechpartner/in

Michael Steck
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Sven Matthiesen
Lehrstuhl für Gerätekonstruktion und Maschinenelemente

 +49 7 21-6 08-4 77 26

/

 michael.steck@kit.edu