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Maschinenkonstruktionslehre (MKL)

Anwendungsbezug und Teamarbeit werden durch hohe Selbstlernanteile in Projekten in einem integrierten Modul in den ersten vier Semestern gefördert. Durch gut aufeinander abgestimmtes "Case-based-Learning", Vorlesungen und Übungen bearbeiten Gruppen von je fünf Personen immer anspruchsvollere Aufgabenstellungen. Bei den Studierenden steigt hierdurch die Studienmotivation und es können Berufsvorstellungen konkretisiert werden.
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Universität
2. Studieneingangsphase
Projektorientierte und anwendungsbezogene Lehr-/Lern-Formen
Förderung von Anwendungsbezug und Teamarbeit durch Lernen mit hohen Selbstlernanteilen in Projekten
Institutsleitung
Ziel ist es, durch projektorientiertes Lernen an die Arbeit in Teams heranzuführen, bei der Entwicklung berufsrelevanter Qualifikationen zu helfen sowie ein praxisbezogenes Studium sicherzustellen.
Maschinenbau-Studierende in den ersten vier Semestern
Das IPEK will Maschinenbau-Studierende frühzeitig durch projektförmige Angebote an die Arbeit in Teams heranführen, sie so auch bei der Entwicklung berufsrelevanter Schlüsselkompetenzen unterstützen und zugleich praxisbezogene Elemente ins Studium integrieren. Hierzu wurde bei einer Revision des Studiengangs das Fachgebiet "Maschinenkonstruktionslehre" (MKL) im Studienverlauf vorverlegt. Für die Studierenden bedeutet ein solches Format nach den bisherigen Erfahrungen einen hohen Arbeitsaufwand, zugleich werden aber auch enorme Lernfortschritte erreicht.
MKL findet nun als integriertes Modul in den ersten vier Semestern statt, verbindet dabei Vorlesungen, Übungen und "Case-based Learning" und führt über immer anspruchsvollere Aufgaben (1. Semester: Demontage eines Getriebes und technische Zeichnungen dazu, 2. Semester: CAD- Modell) zur Konstruktion eines Motorrollers im 3. und 4. Semester.

Die Studierenden arbeiten dabei in Gruppen à 5 Personen. Hierzu finden mehrmals pro Semester Workshops statt, in denen jeweils eine enge Betreuung dadurch gewährleistet wird, dass jedem Team eine studentische Hilfskraft und jeweils mehreren Teams eine wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. ein wissenschaftlicher Mitarbeiter zur Seite gestellt wird.

Zum Abschluss der Veranstaltung müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Lösungen präsentieren. Dabei soll deutlich werden, dass es nicht nur eine richtige Lösung gibt, sondern einen Lösungsraum mit unterschiedlich guten Lösungen.
Insbesondere durch die Schulungs- und Lohnkosten der studentischen Betreuerinnen und Betreuer stellt die MKL ein kostspieliges Angebot dar: Pro Semester fallen ca. 100.000 EUR an, die aus verschiedenen Mitteltöpfen finanziert werden.
Etabliert seit 2002
Die Lehrenden betonen die Wichtigkeit des Angebots, da es zu einer Steigerung der Studienmotivation und zur Konkretisierung der Berufsvorstellungen beitrage. Auch die Studierenden befürworten den Ansatz grundsätzlich.
http://www.ipek.kit.edu/KaLeP.php

Technikaktivitäten – Herausforderungen in der Ausbildung und vielversprechende Lösungsansätze. Matthiesen, S.; Hoelz, K.; Fox, D.; Eisenmann, M. 2017

Digitalisierung in der Techniklehre – ihr Beitrag zum Profil technischer Bildung: 12. Ingenieurpädagogische Regionaltagung, Ilmenau, 11. – 13. Mai 2017, IPW, Ilmenau

Universitäre Ausbildung zum Konstrukteur im Kontext des industriellen Wandels. Matthiesen, S.; Drechsler, S.; Bruchmueller, T. 2017

CSR und Digitalisierung: Der digitale Wandel als Chance und Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft. Hrsg.: A. Hildebrandt, 735-754, Springer, Berlin. doi:10.1007/978-3-662-53202-7

Lehre hoch Forschung - Interdisziplinäres Projekt zum Kompetenzausbau bei Studierenden und Lehrenden der Maschinenkonstruktionslehre. Albers, A.; Breitschuh, J.; Diez, A.; Gidion, G.; Helmich, A.; Klink, K.; Matthiesen, S.; Rietschel, U. 2014. Karlsruhe
April 2018

Hochschule/Organisation

Karlsruher Institut für Technologie
Fakultät für Maschinenbau

Engelbert-Arnold-Str. 4
76131 Karlsruhe

Ansprechpartner/in

Prof. Albert Albers
Leiter des IPEK

Michael Steck

 +49 721-6 08-4 23 71

+49 7 21-6 08-4 77 26

 sekretariat@ipek.kit.edu