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Lernen in heterogenen Gruppen

Wöchentlich tagende 3er Arbeits- und Lerngruppen fördern das aktive Lernen im Team in Mathematik. Die Gruppen werden mit unterschiedlichen fachlichen Eingangsniveaus besetzt und durch Tutoren und Lehrende zusätzlich betreut.
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Fachhochschule/Hochschule für Angewandte Wissenschaft
2. Studieneingangsphase
Studierendenbetreuung und Lernunterstützung
Ausgleich der unterschiedlichen Fähigkeiten der Studierenden; Förderung von Lernern und Lernverhalten
Professorinnen und Professoren nach Absprache mit Studiengangsleitungen bzw. der Studiendekanin oder dem Studiendekan
Die selbstorganisierte Gruppenbildung erfolgt in der Regel nach Ähnlichkeitsmerkmalen. Eine frühzeitige Integration von "leistungsschwächeren" Studierenden und ein gezieltes Aktivieren des Selbstlernens im Team kann gefördert werden, indem heterogene Lerngruppen durch die Professorinnen und Professoren gefördert werden.
Erstsemesterstudierende
Ziel ist es, alle Studierenden unter Berücksichtigung besonderer Einflüsse auf das Lernen und das Lernverhalten frühzeitig durch das Lernen im Team individuell zu fördern und berufsvorbereitende Erfahrungen von Team- und Projektarbeit zu vermitteln. Es werden gemischte 3er Arbeits- und Lerngruppen ab dem 1. Semester zur Förderung des Lernens im Team im Fach Mathematik (1 Person, die nicht Mathe-Leistungskurs hatte, 1 Person kein Deutsch-Muttersprachler, 1 Person sehr gute Mathe-Noten) angeboten.
Diese Arbeits- und Lerngruppen treffen sich mindestens ein Mal wöchentlich und werden dabei sowohl von der Dozentin bzw. vom Dozenten des Faches Mathematik als auch von einer Tutorin bzw. einem Tutor betreut. Die bisherige Erfahrung mit Dreier-Lerngruppen hat gezeigt, dass bei gemischter Konstellation ein hoher Lernerfolg erzielbar ist, sofern die Gruppenmitglieder dafür aufgeschlossen sind.
Das Lernkonzept der gemischten 3er-Gruppen wurde im Rahmen des Projektes "Computer Based Teaching" im Fach Mathematik entwickelt und von der Fakultät weitergeführt.
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Das Konzept der Dreier-Lerngruppen existiert bereits seit 2010 und wird vorwiegend in den Modulen Mathematik I + II eingesetzt.
Das Konzept ist intern bereits evaluiert worden. Die Studierenden gaben an, vor allem den persönlichen Kontakt und die kontinuierliche Rückmeldung über Leistungen und Lernverhalten als gute ergänzende Unterstützung erfahren zu haben. Inwieweit das Konzept den frühen Studienabbruch verhindern hilft und eine nachhaltige Unterstützung ermöglicht, ist derzeit in der Überprüfung.
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April 2018

Hochschule/Organisation

Hochschule Bremen
Fakultät 5
Natur und Technik, Abteilung Maschinenbau

Neustadtswall 30
28199 Bremen

Ansprechpartner/in

Prof. Dr.-Ing. Uwe Apel

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 uwe.apel@hs-bremen.de