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Projektbasierte Lehre/Modul "Wissenschaftliches Arbeiten und Grundlagen der Projektarbeit"

Zu Studienbeginn vermittelt ein Modul zunächst die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, bevor in der zweiten Semesterhälfte die Bearbeitung einer ersten Projektaufgabe in begleiteten Teams erfolgt. Die komplexe Aufgabenstellung für die Projektarbeit ermöglicht früh eine Orientierung hinsichtlich der Vielfalt des späteren Arbeitsgebiets. Die projektbasierte Lehre motiviert für das Studium und unterstützt durch die Betreuung die Einbindung in die akademische Gemeinschaft.
025
Fachhochschule/Hochschule für Angewandte Wissenschaft
2. Studieneingangsphase
Projektorientierte und anwendungsbezogene Lehr-/Lern-Formen
Studieneinstieg erleichtern: Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens sowie die Komplexität des Studienfachs vermitteln
Professorinnen und Professoren, Studiengangsleiterin bzw. Studiengangsleiter, Dekanin bzw. Dekan, Präsidium – je nachdem, in welchem Umfang Studienstrukturen geändert werden sollen
Im Rahmen des Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre ist die FH Köln für das Konzept ProfiL² (Projekte für inspirierendes Lehren und Lernen) ausgezeichnet worden.

Es beinhaltet eine Reform der Struktur aller Bachelorstudiengänge mit dem Ziel einer studierendenzentrierteren Lehre.

Durch die projektbasierte Strukturierung der Studiengänge wird die Ähnlichkeit der Lernsituation mit den beruflichen Handlungsfeldern sichtbar und von Anfang an Interesse und Neugierde geweckt.

Am Campus Gummersbach werden diese Rahmenbedingungen bereits im 1. Semester des ingenieurwissenschaftlichen Grundstudiums mit Kohorten von bis zu 400 Erstsemestern im projektorientierten Grundlagenmodul "Wissenschaftliches Arbeiten und Grundlagen der Projektarbeit" umgesetzt. Die in dem Modul erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten sollen insbesondere das weitere erfolgreiche Studium der Ingenieurwissenschaften unterstützen.
Studenteninnen und Studenten der Ingenieurwissenschaften im 1. Semester
Im projektorientierten Grundlagenmodul "Wissenschaftliches Arbeiten und Grundlagen des Projektmanagements" lernen die Studierenden sowohl die theoretischen Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens und der Projektarbeit kennen, als auch anhand einer komplexen Aufgabenstellung die Vielfalt ihres späteren Arbeitsgebietes. Durch Teamerfahrungen, Erfolgserlebnisse und persönliches Kennenlernen der Tutorinnen und Tutoren sowie Professorinnen und Professoren werden sie für das weitere Studium stärker motiviert und enger in die akademische Gemeinschaft eingebunden.
In der ersten Semesterhälfte wird der Lehrstoff durch mehrere Kolleginnen und Kollegen im Rahmen einer Vorlesung vermittelt, unterstützt durch die Mentoring-Tutorien zum wissenschaftlichen Arbeiten und abgeschlossen durch eine Prüfung.

Nach einer Kick Off-Veranstaltung wird in der zweiten Semesterhälfte darauf aufbauend in begleiteten Teams eine Projektarbeit durchgeführt, in der die Studierenden das in der Vorlesung erworbene Wissen erproben und anwenden können. Projektfortschritt und Prozessgeschehen in den studentischen Teams werden erfasst, dokumentiert und rückgemeldet. Hilfsmittel und unterstützende Materialien wie z. B. nach lernpsychologischen Erkenntnissen gestaltete Skripte, Foliensätze und Leitfäden werden online zur Verfügung gestellt.

Als Prozessbegleiter ausgebildete Studierende aus höheren Semestern begleiten die Projektgruppen.

In einer Abschlusspräsentation werden die Projektergebnisse gesichtet, beurteilt und die besten Arbeiten durch eine Jury prämiert. Das Modul wird wissenschaftlich begleitet und umfangreich evaluiert.
Personelle Erfordernisse: 1 studentische Prozessbegleiterin bzw. studentischer Prozessbegleiter (4 SWS) für 3-4 Projektgruppen mit je 5 Mitgliedern pro Semester

Finanzielle Erfordernisse: Kosten für x studentische Prozessbegleiterinnen bzw. Prozessbegleiter (4 SWS); Kosten für Schulung der Prozessbegleiter falls nicht inhouse möglich

Zeitliche Erfordernisse: Auswahl Prozessbegleiter; mehrtägige Schulung und regelmäßige Supervision der Prozessbegleiter; in der Einführungsphase höherer Zeitaufwand für die Konzeption der Semesterstruktur, die Konzeption der Prozessbegleiter-Schulungen, der Unterlagen für das Modul und die Prozessbegleiter-Projektgruppen-Treffen sowie der Evaluationsbögen
Externe Wettbewerbssponsoren.
Seit dem Wintersemester 2013/14
Das Modul wird regelmäßig evaluiert und wissenschaftlich begleitet. Aufgrund der jungen Projektlaufzeit sind noch keine belastbaren Ergebnisse vorhanden.
Bitzer, A., Koeppe, G., Stumpf, S., Bagiu, P. & Gruttauer, S. (2014). Innovation facilitation: Scaling project-oriented teaching and learning in engineering education. In W. C. Kriz, T. Eiselen & W. Manahl, W. (Eds.), The shift from teaching to learning: Individual, collective and organizational learning through gaming simulation. Proceedings of the 45th Conference of the International Simulation and Gaming Association (pp. 98-104). ISAGA: Dornbirn.
April 2018

Hochschule/Organisation

Technische Hochschule Köln
Campus Gummersbach
Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften

Steinmüllerallee 1
51643 Gummersbach

Ansprechpartner/in

Prof. Dr. Gabriele Koeppe

Prof. Dr. Siegfried Stumpf

Prof. Dr. Christina Werner

Ulrich Vellen

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 koeppe@gm.fh-koeln.de