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Starterprojekte

Die Starterprojekte der Fachbereiche Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg verfolgen die Ziele, fachliche Defizite einzelner StudienanfängerInnen durch die Arbeit in Gruppen auszugleichen, die Freude am praxisorientierten Arbeiten zu entwickeln und zu stärken, und eine schnelle Orientierung und Vernetzung der Studierenden in der Hochschule und untereinander zu gewährleisten.
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Fachhochschule/Hochschule für Angewandte Wissenschaft
2. Studieneingangsphase
Projektorientierte und anwendungsbezogene Lehr-/Lern-Formen
Unterstützung beim fachlichen und sozialen Einstieg ins Studium und Begegnung unterschiedlicher Eingangsvoraussetzungen von Studierenden
Studiengangskoordinatorinnen bzw. -koordinatoren, Dekanin bzw. Dekan, Präsidium, je nach Größe des Bereichs (Studiengang, Fachbereich/Fakultät, gesamte Hochschule)
Ziele:

  • Senkung der Schwundquote in der Studieneingangsphase
  • Schnelle Orientierung in der Studieneingangsphase
  • Frühzeitige Vernetzung
  • Freude auf den Ingenieurberuf vermitteln und Bestätigung, dass die Studienwahl richtig war
  • Studierende im 1. Semester
    Mit den Starterprojekten soll noch vor dem Erstsemesterstart erreicht werden, dass Studierende sich untereinander kennenlernen. Bei der Durchführung von einfachen, berufstypischen Aufgaben sollen sie Freude und Bestätigung für den Ingenieurberuf erfahren. Deshalb sind die Starterprojekte die einzigen Studienleistungen, die nicht bewertet bzw. benotet werden.

    Modulziele allgemein: Das Startmodul deckt Kompetenzbereiche ab (CAD/Betriebspraxis und Englisch), in denen die Studierenden aufgrund ihrer unterschiedlichen Vorbildung sehr große Leistungsunterschiede zeigen. Sie haben hier die Gelegenheit, Defizite im Fremdsprachenbereich einerseits und fehlende praktische Erfahrungen im Maschinenbau, insbesondere hinsichtlich Fertigung, Lesen/Verstehen von Zeichnungen etc., auszugleichen.

    Die Arbeit an Projekten soll helfen, Kompetenz und Freude am Umgang mit Technik zu entwickeln. Es soll zu Gruppenbildung, insbesondere Bildung von hinsichtlich der Vorbildung gemischten Gruppen, und Kennenlernen von Ansprechpersonen beitragen. Das Modul besteht aus den Veranstaltungen a) CAD, b) Englisch und c) Starterprojekt Lernergebnisse/kompetenzen.

    CAD: Die Studierenden erhalten einen Überblick über die Anwendung von CAD im Konstruktionsprozess. Nach erfolgreicher Durchführung des Praktikums verfügen die Studierenden über folgende Fertigkeiten/ Kenntnisse: Sie können Bauteile und Baugruppen mit 3D-CAD konstruieren; sie können Skizzen und abgeleitete 2D-Zeichnungen erstellen; sie beherrschen kommerzielle CAD-Software (z. B. SolidEdge oder CATIA V5). Sie sind in der Lage, sich eigenständig in andere CAD-Software einzuarbeiten und deren Qualität zu bewerten.

    Englisch 1: Die Studierenden werden befähigt, auf Basis der Niveaustufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, in berufsbezogenen Situationen angemessen zu handeln, sowohl mündlich wie auch schriftlich. Dabei eignen sich die Studierenden auch den grundlegenden Wortschatz des Ingenieurwesens an.

    Zudem erfolgt eine Wiederholung und Aktivierung der grammatischen Strukturen des Englischen Starterprojekt: Die Studierenden entwickeln in verschiedenen Gruppenprojekten Teamarbeitsfähigkeit, Kompetenz und Freude am Umgang mit Technik. Sie lernen sich untereinander kennen, finden Lernpartner und lernen Ansprechpersonen der Hochschule kennen.
    Es werden jedes WS mehrere Projekte von den Professorinnen und Professoren vorbereitet und zur Auswahl vorgestellt. Die Studierenden wählen ein für sie interessantes Projekt aus und werden darin in mehre Gruppen eingeteilt.

    Die Starterprojekte starten noch vor dem offiziellen Vorlesungsstart und die Studierenden setzen Ihre Projektarbeit während der sogenannten Projekt-Blockwochen (die im 4-1-4-1-4-1 Modell beschrieben sind) fort. Dabei werden sie von den zuständigen Professorinnen und Professoren betreut.

    Der gemeinsame Abschluss bildet dann das Ausstellen und gemeinsame Vorführen der Projektergebnisse am in jedem Semester veranstalteten Tag des offenen Projektes statt. Dabei werden alle Gruppenergebnisse zu den Projekten in einem öffentlichen Wettbewerb verglichen und die jeweilige Siegergruppe ausgewählt.
    Personelle Erfordernisse: Programmleitung/-koordination; studentische Mentorin bzw. studentischer Mentor für diverse Erstsemestergruppen mit je 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern pro Semester für ca. 300 Studienanfängerinnen und Studienanfänger

    Finanzielle Erfordernisse: Kosten für Projektmaterial von bis zu 300 Euro pro Projekt

    Zeitliche Erfordernisse: Betreuung von Professoreninnen bzw. Professoren: 1,6 SWS pro 20er Gruppe
    Pilotprojekt der HS Bonn-Rhein-Sieg, FB 03.
    Seit dem Wintersemester 2012/13
    Fortlaufende, regelmäßige sehr gut ausfallende Evaluationen.
    Mai 2018

    Hochschule/Organisation

    Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
    Fachbereich 03
    Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus

    Grantham-Allee 20
    53757 Sankt Augustin

    Ansprechpartner/in

    Prof. Dr. Ing. Iris Groß

    Prof. Dr. Andreas Bunzemeier

     /

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     iris.gross@h-brs.de