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Vernetztes Modulhandbuch/SIPOC

Mithilfe der SIPOC Methode aus dem Projektmanagement lassen sich Module sinnvoll vernetzen. Dafür werden sie in ihre Einzelteile, die Voraussetzungen (Inputs) und die in ihnen erlernbare Kenntnisse und Fähigkeiten (Outputs), zerlegt. Der erlangte Output des einen Moduls kann als Input für ein anderes dienen oder als Studiengangsziel verbucht werden. So wird die Kontinuität im Studienverlauf erfolgreich sichergestellt.
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Fachhochschule/Hochschule für Angewandte Wissenschaft
6. Gesamtes Studium
Flexibilisierung, Anpassung und Entwicklung von Curriculum und Studium
Modulhandbuch
Modulverantwortliche
Sicherstellung von Kontinuität im Studienverlauf durch sinnvolle Vernetzung der Module.
Studierende der Mechatronik/ Feinwerktechnik
Alle Modulverantwortlichen definieren Eingangsvoraussetzungen und Ausgangsfertigkeiten. Es erfolgt eine automatische, softwaregestützte Vernetzung aller Module. Systematische Fehler werden so automatisiert aufgedeckt.

Verwendet wird das SIPOC (Supplier – Input – Process – Output –Customer) Framework aus dem Projektmanagement. Jedes Modul wird dabei als "Prozess zur Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen" verstanden. Module besitzen Eingangsvoraussetzungen (Inputs), die von anderen Modulen oder aus der Vorbildung (Customer) geliefert werden. Jedes Modul liefert Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen (Output), die andere Module als Eingang benötigen oder in die Studiengangsziele einzahlen.
Jede/r Modulverantwortliche erstellt für sein/ ihr Modul ein "SIPOC". Hierbei wählt er/ sie lediglich seine/ ihre Eingangsvoraussetzungen und seine/ ihre Lernziele. Um einheitliche Bezeichnungen sicherzustellen, werden die möglichen Eingangsvoraussetzungen/Lernziele in einer Datenbank hinterlegt. Die Organisation folgt in Anlehnung an die Dewey-Dezimalklassifikation (DDC) der Hochschulbibliothek.

Durch Verwendung der DDC können für jede Voraussetzung/jedes Lernziel Bücher aus dem OPAC der Bibliothek ermittelt werden. Durch die automatisierte Vernetzung entsteht das vernetzte Modulhandbuch, welches einen Überblick über den Studiengang gibt. Verwendet wird das vernetzte Modulhandbuch z.B. im Rahmen der Studiengangsberatung: Hier können die idealen Folgemodule gefunden werden; für den Fall, dass Studierende Lücken (Krankheit, geschobene Prüfungen, etc.) im Studienverlauf haben. Dadurch wird die Studierbarkeit des Studiengangs verbessert und die Studiendauer verkürzt.
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Die jeweiligen Inhalte werden anhand der Dezimalklassifikation, wie sie auch in Bibliotheken verwendet wird, katalogisiert, sodass auch ein gemeinsamer Sprachgebrauch unter den Modulverantwortlichen stattfindet und die Inhalte entsprechend abgeglichen werden können.
Zu jedem Semester
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Januar 2019

Hochschule/Organisation

Hochschule München
Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik

Lothstr. 34
80335 München

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Dip.-Päd. Susanne Raabe

Dr.-Ing, Joachim Schenk

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