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Projektarbeit mit Posterpräsentation (PEP)

In ihrem späteren Beruf arbeiten Bio- und Chemieingenieur*innen oft interdisziplinär. Die PEP-Projektarbeit gibt vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen Einblick in die späteren Wissensgebiete des Ingenieurwesens.
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Universität
2. Studieneingangsphase
Projektorientierte und anwendungsbezogene Lehr-/Lern-Formen
Einblick in die späteren Wissensgebiete des Ingenieurwesens
Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen der TU Dortmund
PEP gibt erste Antworten auf Fragen wie:

  • Warum müssen Ingenieur*innen so viel Mathematik/Physik/Chemie/Technische Mechanik... lernen?


  • Wie arbeiten Ingenieur/innen, wie gehen sie an die Lösung von Problemen heran?


  • Welchen Beitrag leisten Bio-und Chemieingenieur/innen zur Lösung der globalen Herausforderungen?


  • In welchen Berufsfeldern arbeiten Bio-und Chemieingenieur/innen?
  • Erstsemester
    In zugelosten Gruppen von fünf Studierenden bearbeiten Erstsemesterstudierende – betreut von wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen – selbstständig eine Aufgabe. Die Aufgaben knüpfen an das Schulwissen an, führen aber auch in Berufsfelder des Bio- und Chemieingenieurwesens ein und behandeln Aspekte globaler Herausforderungen. Beispiele: • Hybridautos und Chemie - neue Chancen? • Wie können Waschmittel den Wasserverbrauch verringern? • Biokraftstoffe - Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion?
    Die Projektarbeit findet über das gesamte erste Semester hinweg statt. Für die Erstellung der abschließenden Hausarbeit und die Gestaltung des Posters für die Posterschau am Ende des Semesters, werden grundlegende Fähigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten wie z.B. Arbeit mit wissenschaftlichen Quellen, Zitationen, Erstellung von wissenschaftlichen Postern und Ausarbeitungen, erworben. Strukturiert ist die Projektarbeit durch regelmäßige Statusgespräche mit den Betreuer/innen. Sie zielt darauf ab, Eigenständigkeit und Selbstorganisation zu schulen und bietet Anknüpfungspunkte, die verhelfen Anschluss im Studium zu finden. Integriert in die Projektarbeit ist ein Reflexionsgespräch mit den betreuenden wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen im Rahmen des BCI-Führerscheins (siehe dort).

    Die abschließende Posterschau, auf der die Studierenden ihre Poster präsentieren, ist der Höhepunkt des ersten Semesters. Sponsor*innen aus dem Alumniverein und der Industrie, Professor/innen und Lehrende bewerten die Poster. Es werden attraktive Preise vergeben.
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    Die Einbeziehung von Alumni ist ein Highlight des Konzepts und wertet die Posterschau auf. Die Lehrveranstaltung erhielt 2014 den Lehrpreis der TU Dortmund.
    Immer im Wintersemester für Studienanfänger/innen
    Die Posterschau erfüllt im Wesentlichen folgende Aufgaben:

  • Erhöhung der Studienmotivation durch aktive Lernform


  • besseres Verständnis dafür, warum bestimmte Grundlagenfächer am Anfang des Studiums gelernt werden müssen


  • Kennenlernen späterer Berufsfelder und Aufgaben im Bio- und Chemieingenieurwesen


  • Einordnung des Nutzens von Bio- und Chemieingenieurwesen, aber auch der ethischen Herausforderungen


  • Herausbildung einer "engineering identity" bei den Studierenden


  • Festigung der Netzwerke unter den Erstsemestern


  • und Bindung an die Fakultät BCI
  • Febrauar 2019

    Hochschule/Organisation

    Technische Universität Dortmund
    Fakultät BCI (Bio- und Chemieingenieurwesen)

    Emil-Figge-Str. 70
    44227 Dortmund

    Ansprechpartner/in

    Kirsten Lindner-Schwentick

     +49 2 31-7 55-30 30

     kirsten.lindner-schwentick@tu-dortmund.de