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BeginnING. Projekt für Erstsemesterstudierende

BeginnING ist eine Projektwoche für Erstsemesterstudierende, die diese frühzeitig mit der Bearbeitung eines ingenieurswissenschaftlichen Themas aus dem Bereich Maschinenbau vertraut machen soll. In Arbeitsgruppen zu 8 bis 10 Personen widmen sich die Studierenden einer aus der Industrie angelehnten Konstruktionsaufgabe. Unterstützung erhalten sie dabei von verschiedenen Hochschuleinrichtungen, Tutor*innen und inhaltlichen Inputs durch verschiedene Fachvorträge.
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Fachhochschule/Hochschule für Angewandte Wissenschaft
2. Studieneingangsphase
Projektorientierte und anwendungsbezogene Lehr-/Lern-Formen
Projektwoche mit Erstsemesterstudierenden
Dekan der Fakultät Maschinenbau und Versorgungstechnik
Primärziel des Projektes ist die frühzeitige Heranführung der Erstsemesterstudierenden an typische Themenstellungen aus dem Maschinenbau, sodass ein erster Eindruck über das Berufsfeld des Maschinenbauingenieurs entsteht.

Weitere Ziele sind

  • die Förderung des Erstsemester-Networkings


  • die Sensibilisierung für Grundlagenthemen des Maschinenbaustudiums


  • das Kennenlernen der Fakultäts-/Hochschuleinrichtungen


  • das Kennenlernen von Dozenten und Fachansprechpartnern


  • die Förderung verschiedener Softskill-Fähigkeiten (Rhetorik, Präsentationstechnik, Kreativität, etc.)
  • Erstsemesterstudierende des Bachelorstudiengangs Maschinenbau
    Die Erstsemesterstudierenden werden in Arbeitsgruppen zu ca. 8 – 10 Personen eingeteilt. Die Gruppen erhalten eine Konstruktionsaufgabe, die an einer Aufgabenstellung aus der Industrie angelehnt ist.

    Die Gruppen entwickeln im Rahmen der Projektwoche zuerst technische Lösungsmöglichkeiten, die skizziert und dokumentiert werden. In einem zweiten Schritt werden die Lösungen mittels Prototypenbau ansatzweise umgesetzt. Am Ende der Projektwoche werden Lösungsideen und Prototypen im Rahmen einer Hausmesse präsentiert, herausragende Lösungsvorschläge anschließend prämiert.
    Die Studierenden sind für die Projektwoche aus dem regulären Vorlesungsbetrieb herausgelöst. Die Gruppen arbeiten autonom, werden aber von einer Tutorin oder einem Tutor (Kommilitonin oder Kommilitone der höheren Semester) begleitet.
    1. In der Projektwoche finden flankierend Impuls-Fachvorträge (z.B. Antriebstechnik, Konstruktion und CAD, Einsatz von Normteilen) statt, die die Lösung der Aufgabenstellung erleichtern sollen.

    2. In den Themenbereichen "Kreativitätstechniken” und "Präsentationstechniken” werden die Studierenden durch zentrale Hochschuleinrichtungen (z.B. der Servicestelle für Lehre und Lernen) unterstützt.

    3. Der zeitliche Umfang der Projektwoche beträgt ca. 40 Zeitstunden (5 Tage á 8 Stunden).
    Für die industrielle Aufgabenstellung und für die Bewertung der Lösungsvorschläge kooperiert die Fakultät mit verschiedenen Industriepartnern, die gegenüber den Arbeitsgruppen als Kunde und Auftraggeber auftreten.
    Jährlich, seit dem Wintersemester 18/19
    Die Evaluation zeigt, dass die Projektwoche von den Studierenden sehr gut angenommen wird. Die Gruppen arbeiten äußerst engagiert, was durch kreative und qualitative gute Lösungsansätze sowie bemerkenswert gute Präsentationen deutlich wird. Die realitätsnahen Rahmenbedingungen (praxisnahe Aufgabenstellung durch Industriepartner; Wettbewerbscharakter der "Ausschreibung”; Zeit- und Termindruck; begrenzte Ressourcen) erhöhen zudem den Spaßfaktor und bieten zusätzliche Anreize, als Team zu einem Erfolg zu kommen.
    Februar 2019

    Hochschule/Organisation

    Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
    Fakultät Maschinenbau und Versorgungstechnik

    Keßlerplatz 12
    90489 Nürnberg

    Ansprechpartner/in

    Prof. Dr. Berthold von Großmann

     +49 9 11-58 80-18 99

     berthold.vongrossmann@th-nuernberg.de